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Hoffnung zu verbergen, der er ſich hingab, als er es kurz zuvor geweſen war, ſeinen Schrecken zu verber⸗
gen; — „Dank ſei es den unerſchöpflichen Hülfs⸗ quellen der Natur, geſchieht es oft, daß der Verluſt eines Auges beinahe dadurch ausgeglichen wird, daß die Geſichtsfähigkeiten von dem, welches uns bleibt, ſich an Macht zu verdoppeln ſcheinen.“
Und im Geiſte fügte Charles Delmare bei:
„Ich bin gerettet. . . ich bin nun faſt ſicher, eine ein⸗ fache, dem Zufalle entſprungene Aehnlichkeit der Na⸗ men hatte meinen Schrecken verurſacht. San Privato weiß nicht, daß ich es bin, der unter dem Namen Wagner Herrn Erneſt Dumirail getödtet hat.“
In dieſem Augenblicke wurden die drei Wanderer von Madame Dumirail und Jeane eingeholt. An Gebirgstouren gewöhnt, wünſchten ſie einen Theil des Weges zu Fuße zu machen, und ſie waren vom Wagen abgeſtiegen, wo Herr Dumirail blieb und ſeiner Schweſter Geſellſchaft leiſtete, welche unfähig war, zu Fuße die letzten ziemlich jähen Abhänge zu erſtei⸗ gen, die zu den Prairien der Sennhütte führten.
XXIII.
Madame San Privato, als ſie allein im Wagen an der Seite ihres Bruders war, ſammelte ſich einen Augenblick, nahm dann ihre ſüßlichſte Maske an, ſeufzte und ſagte mit ihrem einſchmeichelndſten Tone zu Herrn Dumirail:
„Mein Freund, ich benütze einen Moment, wo wir allein ſind, um einen Gegenſtand, der mich be⸗


