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der er ſich auf ſeinen Stock ſtützte, eine ſo mächtige Zuſammenziehung, daß ſeine, gewöhnlich weiße und blutleere, Hand violett wurde, mit ſolcher Heftigkeit floß das Blut nach ſeinen bis zum Zerberſten ange⸗ ſchwollenen Adern; ſo gewaltig war endlich der Druck, den der ſchwere Stock der Stechpalme erlitt, daß er ſich leicht bog. Dieſes einzige Symptom, das dem tiefen Scharfſinne von San Privato nicht entging, verrieth ohne ſein Wiſſen Charles Delmare, denn auf die letzten Worte von Albert: „Dieſer Maler heißt Wagner,“ antwortete Charles Delmare, unſtörbar, Anfangs den Diplomaten feſt anſchauend, ohne die geringſte Veränderung im Ausdrucke ſeiner Stimme:
„Dieſer Name iſt mir völlig unbekannt.“
Sodann die Augen gen Himmel aufhebend, wie man es thut, wenn man ſeine Erinnerungen befragt, fügte Charles Delmare bei:
„Wagner! der Name des, nach Ihrer Behaup⸗ tung ſo berühmten, Künſtlers iſt nicht bis zu mir gelangt.“
„Wahrhaftig!“ ſagte San Privato, „vas iſt ſelt⸗ ſam, denn der Name dieſes großen Künſtlers iſt in Deutſchland ſehr verbreitet.“
„Ich will es nicht bezweifeln, mein Herr, da Sie es verſichern,“ erwiederte Charles Delmare immer unempfindlich. „Indeſſen, in hohem Grade Liebha⸗ ber der Künſte, habe ich mich möglichſt auf dem Lau⸗ fenden in den franzöſiſchen und in den fremden Schulen erhalten, und ich habe nirgends den Na⸗ men Wagner erwähnt geſehen.“
„Lieber Meiſter, vielleicht iſt es ein noch jungèr Künſtler,“ ſagte Maurice, „und ſein Ruf wird in


