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Dieſer unvorhergeſehene Schlag war niederſchmet⸗ ternd für den Vater von Jeane. Doch wie in einer Sturmnacht der Blitz zuweilen dem verirrten Reiſen⸗ den den gähnenden Abgrund zeigt, in welchem er ſogleich die Glieder zerſchmettern wird, gibt er dem Schwindel nach und macht einen unſichern Tritt, ſo, Dank ſei es einem Wunder von Selbſtbeherrſchung, zu welchem nur die väterliche Liebe fähig iſt, erbleichte Charles Delmare nicht, erröthete er nicht, ſchauerte er nicht einmal . . . Ein Umſtand indeſſen, einzig und unſchätzbar für jeden Andern, als einen Beob⸗ achter, deſſen Scharfſinn der Haß verdoppelt, konnte Charles Delmare verrathen; mit San Privato plau⸗ dernd ſtützte er ſich auf einen ziemlich dicken Stock von Stechpalme, dem eine übermäßige Anſtrengung allein eine leichte Biegung verleihen konnte; man weiß aber, gewiſſe Gemüthsbewegungen reagiren, wenn ſie ihren Parorismus erreichen, vom Moraliſchen auf das Phyſiſche und überſetzen ſich oft durch einen, faſt immer von unſerem Willen unabhängigen, Act; ſo wird man die Fäuſte krampfhaft ballen, mit dem Fuße ſtampfen, ſich die Nägel ins Fleiſch drücken.
Als Charles Delmare plötzlich den Namen Wag⸗ ner mit einer augenſcheinlichen Abſicht San Privato ausſprechen hörte, hielt er ihn für den Herrn ſeines Ge⸗ heimniſſes; er dachte an die entſetzlichen Folgen dieſes Geheimniſſes, wäre es im Beſitze eines Todfeindes; ſeine Gemüthsbewegung verrathen hieß auf immer ſich zu Grunde richten; er wollte unempfindlich bleiben. Seine Unempfindlichkeit wäre vollſtändig geweſen, hätte ſich nicht ſein innerer Schrecken unwillkürlich durch eine Muskelnzuſammenziehung der Fauſt verrathen, mit


