Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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übertroffen, verdunkelt zu ſehen .. . was ihn leider! ſeltſam in ſeinem Ehrgeize verletzen muß, dieſen ro⸗ buſten Jungen!

Oh! beruhigen Sie ſich, liebe, gute Tante, ſagte Jeane fein lächelnd,Maurice iſt nicht von

dem Ehrgeize . . . wie ſoll ich ſagen? von dem ein wenig ochſigen Ehrgeize beſeſſen, den Sie bei ihm vorausſetzen . er iſt zufrieden mit der Stärke, die

ihm zu Theil geworden . . .

Gewiß. . es iſt in der That auch Grund vor⸗ handen, um ſtolz zu ſein!

Ja, meine Tante, es iſt Grund vorhanden, um ſtolz zu ſein.. . ſehr! erwiederte ernſt Jeane, welche nun auf die Ironie verzichtete. Und mit einer edel bewegten Stimme fuhr ſie fort:Dieſen Winter, in der Nacht, verzehrte die Feuersbrunſt einen in der Kähe unſeres Dorfes liegenden Flecken. Maurice ſtürzte ſich mit Lebensgefahr mitten in die Flammen, er war im Stande, auf ſeinen Schultern einen ſchwachen Greis herauszutragen, der dem Umkom⸗ men nahe. Sie ſehen, meine Tante, ſo ſehr man Ochs ſein mag, man darf mit Fug und Recht auf ſeine Stärke ſtolz ſein, wendet man ſie zu ſolchen Handlungen an.

Und mit geſchärftem Spotte fügte das Mädchen die Worte bei:

Ich bezweifle nicht, wenn es ſich bei einem ſol⸗ chen Anlaſſe darum handelte, das Leben von ſeines Gleichen zu retten, ſo würde es mein Vetter Albert ſchmerzlich bedauern, daß er ſo ſchwächlich, bedenkend, daß die phyſiſche Kraft, der er beraubt iſt, zum Ver⸗ räther an ſeinem guten Willen und an ſeinem Muthe