Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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„Das mag ſein, mein lieber Albert,“ ſagte Mau⸗ rice mit einem Ausdrucke aufrichtigen Mitleidens; „doch wer weiß, ob, trotz der Verſicherung der ge⸗ lehrten Aerzte, das Heilmittel, von dem unſer theurer Meiſter ſpricht, Dich nicht erleichtern wird? Was risquirſt Du denn, wenn Du wenigſtens den Ver⸗ ſuch machſt?“

So ſich gleichſam gegen diejenigen ſträubend, welche es durchaus verſuchen wollten, ihn zu heilen, fing er an in den Augen von Jeane das Blendwerk ſeiner Melancholie zu verlieren, — Dank ſei es der lächerlichen Situation, in die ihn Charles Delmare verſetzte. Dieſer ſagte, indem er ſich vorzugsweiſe an Madame San Privato wandte, welche vor kaum bewältigtem Aerger und Zorn beinahe erſtickte:

„Madame, ich werde hoffentlich die Ehre und das Glück haben, Sie durch die Anführung einer That⸗ ſache zu überzeugen . . . Sie zu überzeugen, ſage ich, daß Sie auf die unfehlbare und radicale Heilung Ihres Herrn Sohnes rechnen können . . .“

„Ich wiederhole, mein Herr, ich habe kein Ver⸗ trauen zur Charlatanerie der Empiriker . . .“

„Meine liebe Armande,“ unterbrach Dumirail ſeine Schweſter, „erlaube unſerem Freunde, die That⸗ ſache anzuführen, die er zur Unterſtützung ſeiner Ver⸗ ſicherung anruft .. .“

„Vernehmen Sie dieſes Factum,“ fuhr Charles Delmare fort. „Ich wohnte damals in Florenz .. . Ein gewiſſer Marquis Appiani war ſeit langen Jah⸗ ren grauſamen Migränen und ihren gewöhnlichen Folgen preisgegeben, vor denen Ihr Herr Sohn, Madame, leider auch nicht geſchützt iſt,“ fügte Char⸗