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„Ihr Herr Sohn iſt häufig Migränen unter⸗ worfen? 2*
„Ja, mein Herr.“
„Es gibt ein ſicheres Rittel, ſie zu heilen.“
„Ich bezweifle es, mein Herr; wir haben es bis jetzt vergebens verſucht, zu . . .“
„Ich bitte Sie inſtändig, meine Mutter und Sie, mein Herr,“ fügte Albert bei, indem er ſich an Char⸗ les Delmare wandte, „ich erſuche Sie als um eine Gewogenheit, laſſen Sie uns nicht mehr von meiner Geſundheit reden, denn . . .“
„Erlauben Sie mir, mein Herr, Sie zu unter⸗ brechen,“ entgegnete Charles Delmare, „und Ihnen zu bemerken, daß mir mein innig vertrauliches Ver⸗ hältniß zu meinen trefflichen Freunden, Herrn und Madame Dumirail, beinahe das Recht gibt, mich für das, was Ihre Geſundheit betrifft, zu intereſſiren.“
„Ich fühle, wie ich es ſoll, den Beweis von Theilnahme, mit welchem mich zu beehren Sie die Güte haben, mein Herr,“ ſagte San Privato mit einem ſehr zurückhaltenden Weſen, „zu gleicher Zeit jedoch bitte ich Sie noch einmal dringend . . .“
„Aber, mein Freund, wenn Herr Delmare ein ſicheres Mittel gegen die Migräne kennt . . .,“ ent⸗ gegnete Herr Dumirail, „warum ſollteſt Du dieſes Mittel nicht verſuchen, da alle bis jetzt von Dir ver⸗
ſuchten Mittel nicht die Macht gehabt haben, Dich zu heilen 22
„Dieſer Verſuch, mein lieber Oheim, wäre durch⸗ aus unnütz,“ erwiederte San Privato; „alle Aerzte, die ich zu Rathe gezogen habe, ſind darin einverſtan⸗ den, daß die Migräne unheilbar iſt.“


