Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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glückliche Mutter, die Sie ſind, liebe Schwägerin! Ach! ich beneide ein wenig für meinen armen kleinen Albert um dieſes ungeheure Uebermaß von Geſund⸗ heit unſern dicken guten Maurice! Sehen Sie nur dieſen Contraſt zwiſchen den lieben Kindern! . . . er iſt merkwürdig!“

Madame San Privato, als ſie dieſe letzten Worte ſprach, ſchaute Maurice und Albert an, und maſchinen⸗ mäßig richteten ſich alle Blicke auf die zwei Vetter, welche neben einander ſaßen .. . Albert verfluchte in ſeinem Innern die Zungenausſchweifung und die Unbeſonnenheit ſeiner Mutter ... Sie handelte ſehr ungeſchickt, denn da ſie einen Dienſt von Herrn Du⸗ mirail zu verlangen hatte, ſo lief ſie Gefahr, ihn wie ſeine Frau dadurch zu verletzen, daß ſie die ro⸗ buſte Geſundheit von Maurice bis ins Lächerliche übertrieb.

Ohne gerade darüber aufgebracht zu ſein, ſchie⸗ nen Herr und Madame Dumirail ziemlich in Ver⸗ legenheit gebracht durch die ungebührlichen Affecta⸗ tionen von Madame San Privato, während Charles Delmare den Blick von Jeane erlauerte, in welchem eine Art von Bedauern hinſichtlich der zu lebhaften Farben des ſtrahlenden Geſichtes von Maurice, das noch mehr durch das bleiche, ſchwermüthige Antlitz von Albert hervorgehoben ward, ausgedrückt war. Ein Stillſchweigen von ein paar Secunden folgte auf die letzten treuloſen Worte von Madame San Privato; dieſes Stillſchweigen brach Charles Delmare, indem er ſich an Madame Dumirail wandte:

„Ich bin ganz der Anſicht Ihrer Schwägerin, Sie müſſen ſich ſehr Glück wünſchen, Madame,