Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Man will die robuſte Geſundheit von Maurice lächer⸗ lich machen . . ich errathe . . .“

„Mein lieber Albert,“ ſprach Madame Dumirail voll Theilnahme, „fühlſt Du Dich unwohl, ſo ver⸗ ſchieben wir unſere Gebirgspartie auf morgen.“

„Verzeihen Sie, meine Mutter,“ ſagte Maurice, „ich denke, die friſche, reine Gebirgsluft kann Albert nur ſehr heilſam ſein.“ Und ſich an ſeinen Vetter wendend: „Glaube mir, mein Freund, ſobald Du oben auf den Plateaux ankommſt, zerſtreut ſich die Migräne wie durch einen Zauber.“

„Ich denke das, wie Du, mein guter Maurice, die friſche Luft wird mir günſtig ſein,“ antwortete San Privatv. „Wahrhaftig, ich bin eben ſo beſchämt als dankbar bei ſo vielen Beweiſen von Güte ... doch ich wäre troſtlos, würde ich irgend ein Hinderniß dieſer reizenden Partie entgegenſetzen, von der ich mir ſo viel Vergnügen verſprach und noch verſpreche. Es iſt ſchmerzlich genug, die traurigen Folgen einer ſchwächlichen Geſundheit erdulden zu müſſen, ohne auch noch die Anderen darunter leiden zu ma⸗ chen: das wäre das Uebermaß von Egoismus!“

„Ah! liebe Schwägerin,“ fügte Madame San Privato ſich mit einem ſüßlichen Tone an Madame Dumirail wendend bei, „wie glücklich ſind Sie, daß Sie einen Sohn haben, der mit einer ſo blühenden Geſundheit begabt iſt . . . Ei! ſo ſchauen Sie ihn doch an, unſern guten Maurice mit ſeinen friſchen, ſchönen Farben! Wie groß, wie ſtark iſt er! Welche Schulterbreite! welche Bruſt! Das iſt wahrhaft ein Hercules!“ Und mit einem noch mehr ſüßlichen Tone ſetzte Madame San Privato hinzu: „Ah! Sie