Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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ſchlug zum Vortheile von San Privato aus; ſie vergaß, in ihrer unſchuldsvollen Seelengüte, die Lächerlichkeiten eines ſo grauſam niedergebeugten Mannes; — eine ſchmerzliche Niedergeſchlagenheit, welche einen andern nicht minder auffallenden Con⸗ traſt mit der ſtrahlenden Heiterkeit der Züge von Maurice bot, der neben ſeinem Vetter ſaß, ſo daß der Blick von Jeane Beide zugleich umfaſſen konnte.

„Dieſe ſchmachtende Traurigkeit kommt zu ſehr zur rechten Zeit, um nicht geheuchelt zu ſein; ſie würde meinen Verdacht erregt haben, hätte ich nicht die Gewißheit, daß meine Unterredung mit Jeane von dieſem Menſchen erhorcht worden iſt,“ dachte Charles Delmare, während Herr Dumirail, nicht min⸗ der als ſeine Frau über die Niedergeſchlagenheit von Albert erſtaunt, zu dieſem ſagte:

„Was haſt Du denn, mein Freund? biſt Du leidend?“

„Ich bitte, mein Oheim,“ antwortete Albert mit ſchwacher Stimme, „bekümmern Sie ſich nicht um mich.“

„Mein Sohn iſt ſeit einiger Zeit entſetzlichen Migränen unterworfen, welche die Aerzte übermäßiger Arbeit zuſchreiben,“ fügte haſtig und ſeufzend Ma⸗ dame San Privato bei. „Er hatte heute Nacht einen Anfall von dieſer verdammten Krankheit . . . ſie übt um ſo mehr Gewalt über ihn, als er von einer ſehr zarten Geſundheit iſt . . . das arme Kind!“

„Es unterliegt keinem Zweifel mehr,“ ſagte Char⸗ les Delmare zu ſich ſelbſt. „Die Komödie iſt zwi⸗ ſchen dem Sohne und der Mutter verabredet . . .