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ich liebe Dich, ich werde Dich lieben als den Zärt⸗ lichſten der Gatten! Maurice! guter Maurice! es iſt mit Dir wie mit dem ſchönen Sommertage: man weiß zum Voraus, daß der Mittag, der Abend ſo heiter ſein werden, als der Morgen, und mit freu⸗ digem Herzen reiſt man der Dauer des ſchönen Wet⸗ ters vertrauend ab!“ rief Jeane einer ungewohnten Exaltation nachgebend, von der ihre faſt poetiſche Sprache zeugte. „Welch ein Unterſchied gegen die zweifelhaften, düſteren Tage, die einen traurig ſtim⸗ men und in einer beunruhigenden Ungewißheit laſſen, weil man ſich immer fragt, ob ſie Aufklärung oder Sturm verſprechen!“
Und nach einem Augenblicke des Stillſchweigens fügte das Mädchen mit einem mehr bittern und fie⸗ berhaften, als heitern Gelächter bei:
„Ah! wie lächerlich iſt dieſer Albert San Pri⸗ vato! Wie danke ich Ihnen, lieber Meiſter, daß Sie ihn ſo abſcheulich lächerlich gemacht haben!“
Jeane ſprach dieſe letzten Worte, als ſie Maurice hörend, der ihr von fern rief, auf die Schwelle der Laube vortrat, während faſt in demſelben Augenblicke Charles Delmare, da er endlich das Krachen des Sandes unter dem Fuße bemerkte, ein Krachen, das ſich ſchon leicht vernehmbar gemacht hatte, dies⸗ mal aber ſehr deutlich wurde, bebte, nach dem Hin⸗ tergrunde des grünen Cabinets hin horchte, ſich raſch ſeinen Wänden von üppigem, dichtem Laubwerke näherte, das Gezweige auseinander ſchob und hinter dem Hagebuchenvorhange, der ſich vom Hauſe bis zur Laube ausdehnte, mit außerordentlicher Vorſicht


