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willen faſt Schrecken einflößt, oder uns Luſt macht, über daſſelbe zu ſpotten?““ Und träumeriſch fuhr Jeane fort: „Wiſſen Sie, lieber Meiſter, daß man, wollte man beharrlich dieſes Geheimniß durchdringen, die zahlreichen Contraſte ergründen, von denen es die ſeltſamſte Miſchung bietet, unabläſſig von ihm allein träumen würde? . . . Wiſſen Sie, daß es für ſich allein alle unſere Gedanken in Anſpruch nehmen müßte?“
„Meine liebe Mademoiſelle Jeane, Sie haben in Paris gewohnt?“
„Allerdings,“ antwortete das Mädchen erſtaunt über dieſe plötzliche Frage; „von Paris bin ich hier⸗ her gekommen.“
„Sie ſind zuweilen am Morgen durch die Stra⸗ ßen gegangen?“
„Ja, wenn ich die Kirche beſuchte . . . Doch ich bitte, was hedeutet? . . .“
„Sie mußten oft, nach ihrem Lager zurückkehrend, Einige von den nächtlichen Induſtriemenſchen treffen, welche mit der Beleuchtung einer Stocklaterne und mit einem Haken bewaffnet, da und dort, an den Straßenecken ſehr geheimnißvolle Haufen namenloſer Dinge durchſtören, die auch unter ſich nicht minder auffallende Contraſte bieten, als es die ſind, welche aus den verſchiedenen von Herrn San Privato Ihnen verurſachten Eindrücken entſpringen . . . Die armen Leute, von denen wir reden, treiben den Koth durch⸗ wühlend ein mühſames, peinliches Gewerbe . . ſie verdienen dabei aber wenigſtens auf eine redliche Art ihr Brod; das Bedürfniß nöthigt ſie. . . Was wür⸗ den Sie aber von der ſeltſamen Laune einer Perſon
Sue, die Familienſöhne. I. 13


