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„Sie fragen mich, liebe Mademoiſelle Jeane, ob Maurice ſo ſchön ſei als ſein Vetter Albert? mit andern Worten, ob meiner Anſicht nach ſich die äußeren Vorzüge des Einen und des Andern die Wage halten?“
a „Ei! was denken Sie ſelbſt hierüber?“ . „Ich vermöchte kein guter Richter zu ſein,“ änt⸗ wortete Jeane, indem ſie zu lächeln ſich anſtrengte, „die Parteilichkeit kann mich verblenden
„Zu weſſen Gunſten . . würde Sie die Partei⸗ lichkeit verblenden?“
„Iſt es denn ſo ſchwierig, dies zu errathen, lie⸗ ber Meiſter?“
„Nein, doch ich, der ich bei der Frage völlig unbetheiligt bin, erkläre Ihnen,“ erwiederte Charles Delmare, jedes ſeiner Worte abwägend und mit prüfender Aufmerkſamkeit die Phyſiognomie von Jeane betrachtend, „ich erkläre Ihnen, daß nach meiner Anſicht Herr San Privato ein allerliebſter junger Mann iſt . ein Mann von der ausgezeichnetſten Tournure, von einem bezaubernden Geſichte, deſſen Reize mir unwiderſtehlich ſcheinen . . .“
„Wahrhaſtig . . . Sie finden auch .. daß ..
Ganz beklommen, vollendete Jeane nicht; ſie ſchien und ſie war in der That gepeinigt von den von Charles Delmare San Privato bewilligten Lo⸗ beserhebungen ein ſcheinbar unbegreiflicher Wi derſpruch, und dennoch erklärbar, dachte man an die geheimen Perpleritäten des Mädchens. Maurice zärtlich zugethan, kämpfte ſie aufrichtig, muthig gegen die Zähigkeit eines weniger moraliſchen als phyſi⸗
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