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barung geweſen, hätte er nicht ſchon während ihrer Unterredung in der Seele ſeiner Tochter zu leſen angefangen: die, wir wiederholen es, ſcheinbar ſehr unbedeutende Frage bekam aber in dieſem Augen⸗ licke ein ſolches Gewicht, daß er davon niederge⸗ ſchmettert war.
Trotz der Aufrichtigkeit ihrer Liebe für Maurice, trotz ihrer feſten Abſicht, ihn zu heirathen, trotz ihrer Sicherheit, das Glück in dieſer Ehe zu finden, trotz ihrer aufrichtigen Empörung endlich gegen die Be⸗ harrlichkeit der in ihr durch San Privato erweckten ſchlimmen Gefühle, konnte ſich Jeane nicht erwehren, ihn innerlich mit ihrem Bräutigam zu vergleichen, wie es die an Charles Delmare gerichtete Frage bewies. Dieſe Frage mußte ihn aber unter ſolchen Umſtänden, mit Recht, tief beunruhigen; um die neue Gefahr zu beſchwören, kam er auf den Gedan⸗ ken, gegen San Privato die Waffe der Lächerlichkeit anzuwenden, wohl wiſſend indeſſen, daß dieſe Waffe, wenn ſie ſich an dem, welchen ſie traf, abſtumpfte, nur um ſo gefährlicher wurde. Und überdies ſchien die Perſon von San Privato durch ihre Reize den Angriffen des Lächerlichen Trotz zu bieten; war es nicht beſſer, ſtatt die Augenſcheinlichkeit zu leugnen, ſie anzuerkennen, zu beſtätigen? Doch dieſe Beſtä⸗ tigung, unterſtützt durch das Anſehen des Wortes von Charles Delmare, zu dem Jeane ein außeror⸗ dentliches Vertrauen hatte, bot andere Gefahren; er beſchloß alſo, ſeine Antwort auf die Frage ſeiner Tochter den Beobachtungen unterzuordnen, die er während des Verlaufs der Unterredung machen würde, und ſagte:


