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heimniß, ſie hat keinen Grund, es mir anzuvertrauen... Was bin ich in ihren Augen? ein Fremder!. . .“ Alsdann wiederholte Delmare laut: „Dieſe chimäriſche Furcht, dieſe tolle Furcht, wie Sie ſo gut ſagen, liebe Mademviſelle Jeane, iſt hoffentlich völlig verſchwun⸗ den, nun, da Maurice und Sie ſicher ſind, daß Sie bald vereinigt werden.“
„Ah! ja. . . . ſo ſehr unſere Herzen geſern be⸗ trübt, beklommen, von Bangigkeiten zerriſſen waren,
eben ſo ſind ſie heute zufrieden, heiter, keruhigt!
Kann es anders ſein? was haben wir nun zu be⸗ fürchten? Nichts mehr! wir ſind keine Kinder mehr! wir haben nicht bange vor Geſpenſtern,“ erwiederte mit einer Art von fieberhaften Redeſchnelligkeit Jeane, die ſich betäuben und der Bedrückung eines Ge⸗ dankens, der ſie innerlich unwillkürlich beherrſchte, entgehen zu wollen ſchien. „Ah! lieber Meiſter, wie groß wird unſer Glück ſein! . . . Ich bebe ihn ſehr, meinen ſchönen Maurice! . . . dieſe Engelsſeele, dieſes Goldherz, dieſer theure Bruder!“ Und fort⸗ geriſſen durch eine Gewalt, welche michtiger als ihr Wille, fügte ſie bei: „Nicht wahr, lieber Meiſter, Maurice iſt ſo ſchön als ſein Vetter Albert?“
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Dieſe Worte von Jeane: „Nicht wahr, Mau⸗ rice iſt ſo ſchön als ſein Vetter Albert?“ dieſe ſcheinbar ſehr unbedeutende Worte von Jeane, treuherzig an Delmare gerichte, wären für dieſen unter den gegenwärtigen Umſtänden eine volle Offen⸗


