Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Jeane, indem ſie ſich aufs Neue zu lächeln anſtrengte; ſodann, da ihre Stimme ein unmerkliches Schauern verriech, fügte ſie bei: „Es dünkte uns, eine Gefahr bedrohe uns.“

„Eine Gefahr!“

„Meine Worte ſcheinen Ihnen unbegreiflich, lie⸗ ber Miſſter?“

„Nein, doch ..

„Was wollen Sie?“ ſprach Jeane mit einer Art von Rietergeſchlagenheit, „es iſt natürlich, daß Sie nicht begreifer, was mir noch — oder vielmehr was uns, Maurice und mir, unbegreiflich ſchien. Mit einem Worte,“ ügte Jeane etwas haſtig bei, als hätte ſie Eile, ihr Seſtändniß zu vollenden, „ſeit der Ankunft meiner Taute San Privato und ihres Sohnes, und beſonders ſet dem geſtrigen Abend war das Herz von Maurice und mir wie betrübt, beklommen, ohne daß wir wußten, warum,“ fügte Jeane lebhaft bei: „ah! ohne zu wiſſei, warum! mit einem Worte, urtheilen Sie, wie albem unſre Befürchtung: es ſchien uns, wir haben das Bewußtſein einer nahe bevorſtehenden Gefahr. Welcke Tollheit!“

Jeane, als ſie dieſes letzte Wort ſprach, konnte ein bezeichnendes Beben nicht bewältigen; ſie verbarg ihren Gedanken. Was ſie Tollheit nannte, war in ihren Augen nicht ſo toll als ſie ſagen wollte, und trotz ihrer ſcheinbtren Sicherheit in Betreff dieſer Ge⸗ fahr, fürchtete ſie ieſelbe immer noch.

„Oh! meine Ahungen!“ dachte Delmare, „woher kommt ihr, geheimißvolle Inſtincte, die ihr ſelten täuſcht? . . Die Juhe iſt nur auf der Oberfläche der Seele meiner Tohter! ſie verbirgt mir ihr Ge⸗