Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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retten .. . er weiß, daß ich ihm leider nicht zu Hülfe kommen kann . . . doch er vertraut ſeine Bangigkei⸗ ten meiner Freundſchaft! .. der zwanzigſte Theil meines ſo elend verſchleuderten Vermögens würde meinen beſten Freund dem Ruine, der Schande ent⸗ reißen!“

„Ah! nun verſtehe ich Ihr Beklagen, Ihre Ge⸗ wiſſens biſſe!“ rief Maurice bis zu Thränen bewegt durch die Worte und den Tonausdruck von Charles Delmare; „ich kenne Ihr Herz . . . und ich fühle, daß Sie bei einem ſolchen Unſtande gelitten hätten.“

„Denken Sie denn, es gebe keine Umſtände, bei denen ich grauſam gelitten habe, mein Kind? . Hören Sie, dieſen Winter iſt das Dorf Saint⸗Maur

abgebrannt. ein nächtlicher Brand, entſetzlich wie

die unſerer Gebirge, wo der Mangel an Waſſer und organiſirten Hülfeleiſtungen nicht ein einziges Haus vor dem Feuer zu ſchützen geſtattet. Sie, mein Kind, haben mit Lebensgefahr Weiber, Greiſe aus dieſem Unglück grrettet.

„Ich folgte hicbei, und nur ſehr von fern, dem Ihrer muthigen Aufopferung . . .“

„Was habe ich im Ganzen gethan? mein Lue gewagt, das Einzige, was mir blieb . . . als ich aber dieſe Unglücklichen ſah, Männer, Veiber, nackt, ſchluchzend, im Schlafe von den Flammen über⸗ fallen, welche Alles verzeheten .. . Alles vom Dache ihres armſeligen Hauſes bis auf ihren letzten Lumpen! und fortan in ein grauſames Elend verſetzt, ohne ein anderes Hülfsmittel, als die unmächtige öffent⸗

liche Wohlthätigkeit . . . ja, als ich die in Thränen

zerfließenden Opfer dieſer Geißel ſah, wiſſen Sie,