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„Glücklich!“ erwiederte Charles Delmare mit einem Ausdrucke von Bitterkeit, von dem Maurice betroffen war, „glücklich, mein armes Kind! . . . nein! . nein! .. hüten Sie ſich, das zu glauben. Laſſen Sie ſich nicht verführen durch die ſcheinbare Poeſie eines alltäglichen Ruins, der der Theilnahme und ſogar des Mitleids unwürdig!“
„Wie! Sie ſind nicht glücklich? wie! Sie ſollten den Verluſt Ihres Vermögens beklagen?“
„Ja . . grauſam . . . und weit entfernt, die⸗ ſes Beklagen zu ſchwächen, macht es die Zeit für mich noch ſchmerzlicher . . .“
„So eben ſprachen Sie aber noch mit ſo viel Ironie und Verachtung von Ihren vergangenen Ver⸗ ſchwendungen.“
„Ich beklage nicht die albernen Luſtbarkeiten, ich beklage das elend verſchleuderte Geld.“
„Sie . . . lieber Meiſter, deſſen Charakter ſo edel, ſo erhaben iſt. . ſollten einen ſolchen Werth..“
„Auf dieſes gemeine Metall legen? ach ja! Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht meine Armuth verfluche! . . . Das ſetzt Sie in Erſtaunen, Maurice? hören Sie mich an .. . Sie wiſſen, welches innige Verhältniß mich mit Ihrer Familie verbindet.. Sie wiſſen, ob ich Sie geliebt habe . . .“
„Ja, ich weiß es, weil wir Ihre Zuneigung für uns nach der beurtheilen, welche Sie uns ein⸗ flößen . . .
„Nun wohl, nehmen Sie an, Ihr Vater, ſtatt Landwirth zu ſein, wäre Induſtriell: eine Handels⸗ kriſe trifft ihn, eine bedeutende Summe kann ihn vom Ruine . von einem gezwungenen Bankerotte
Sue, die Familienſöhne. I. 1


