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meinen Vater und meine Mutter ſo ſehr, daß ſie das Glück, bei ihnen zu ſein, ihr theures Paris ver⸗ geſſen ließ. Ihr Charakter iſt, wo möglich, noch umgänglicher, freundlicher und liebenswürdiger als der von Albert. Sie hat für Jedermann, ſogar für die Dienſtboten, nicht nur artige, das iſt Gerechtig⸗ keit, ſondern verführeriſche, einſchmeichelnde Worte; mein Vater ſagte auch immer lachend zu ihr: „„Ar⸗ mande, Du willſt entſchieden meinem ganzen Hauſe den Kopf verdrehen .. . von meinem alten Gervais dem Kutſcher bis zu Joſette der Magd!““ Doch verzeihen Sie mein Geſchwätz, lieber Meiſter; ich vergeſſe mein Heer von Heumachern und Heumacherin⸗ nen, von den Rekruten nicht zu reden, deren Ma⸗ noeuvres ich beſchleunigen muß. Die Functionen eines Obergenerals der Heugabeln und der Rechen nöthigen mich, Sie zu verlaſſen. Auf baldiges Wie⸗ derſehen, lieber Meiſter.“
Maurice wandte ſich, nachdem er Charles Del⸗ mare herzlich die Hand gedrückt hatte, nach der Thüre des Salon, blieb aber einen Augenblick vor dem hippiſchen Bilde, den Colonel Thornton mit einem Reiter in rothem Rocke vorſtellend, ſtehen.
„Ich kann nicht müde werden, dieſes herrliche Pferd zu bewundern, ich, der ich Kenner geworden bin, ſeitdem mein Vater einige Fohlen auf unſern Wieſen im Val⸗Noir zieht.“ Das Gemälde betrach⸗ tend fügte Maurice bei: „Welche breite Bruſt! wel⸗ cher kräftige und zugleich leichte Hals! und dieſer kleine Kopf voll Race und Feuer! und dieſe kräftigen Häckſen! Ah! Meiſter, wie glücklich waren Sie, daß Sie ſolche Pferde beſaßen! wie glücklich!“


