terbrechend: „Ah! wie viele andere nicht minder un⸗ erklärliche warum!“
Maurice blieb einen Augenblick ſtillſchweigend und nachdenkend . . . doch bald ſchien ihn ſeine will⸗ kürliche Träumerei wie betreten zu machen, und da er ein Geſpräch abbrechen wollte, das ihn in Ver⸗ legenheit brachte, ſo ſagte er Fröhlichkeit heuchelnd:
„Lieber Meiſter, ich kann Ihnen das Project meiner ländlichen Skizze, deren Heldin Jeane gewe⸗ ſen wäre, nicht erlaſſen; ſie nahm den erſten Plan ein; hinter ihr, auf dem Wagen, gruppirten ſich die Heumacherinnen, munter in juraſſiſchem Patvis das naive Lied ſingend:
Allons aux prés fleuris, Allons aux prés läàrhaut *)!
„Das war wahrhaftig eine Idylle in Thätigkeit! Ah! wie Recht haben Sie, wenn Sie ſagen: „„Für den, der Augen und Gemüth hat, gibt es nichts ſo Poetiſches als das Landleben! heilige Poeſie der Arbeit des Menſchen und der Fruchtbarkeit der at
Als er dieſe Worte wiederholte, nahm das männ⸗ liche Geſicht von Maurice, der ergriffen war vom unbeſtimmten Gefühle ſeiner Liebesmelancholie, einen rührenden Ausdruck an, deſſen Reiz ſeltſam mit dem athletiſchen Aeußeren des jungen Mannes contra⸗ ſtirte. Charles aber ſprach mit tiefer Gemüthsbe⸗
wegung:
*) Gehen wir zu den blühenden Wieſen, gehen wir zu den Wieſen hinauf!


