Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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wie Ebenholz: Hercules und Atlas, mit Recht ſo genannt; alsdann, bei meiner Mutter ſtehend und auf den Stiel ihres Rechens geſtützt, meine Couſine Jeane, reizend und fröhlich wie die Göt⸗ tin der Heuernte . . . meine Couſine Jeane . welche ..

Plötzlich erröthend, ſchwieg Maurice, während Charles Delmare, der ihm zuhörte und ihn aufmerk⸗ ſam beobachtete, ihn fragte:

„Warum unterbrechen Sie ſich, mein Freund?“

„Weil ich an etwas Seltſames, Unerklärliches denke .

„Was iſt das?“

„Lieber Meiſter,“ antwortete der junge Mann nach einem Augenblicke der Sammlung, und nicht ohne eine gewiſſe Verlegenheit, „finden Sie Jeane hübſch?“

„Allerdings!“

„Sie finden ſie hübſch? .. ſehr hübſch?“

„Ich ſinde ſie ſchön . . . aber ſchön . . zum Blenden.“

„Haben Sie ſie immer ſo gefunden?“

„Gewiß!

„Nun wohl! lieber Meiſter, das bringt mich in Verwirrung! . . . Es ſind höchſtens zwei Monate, daß ich ſo wie Sie Jeane ſchön finde, ah! ja, Sie ſprechen die Wahrheit . . . zum Blenden ſchön! ... Ich ſah ſie doch jeden Tag ſeit den drei Jahren, die ſie hier iſt . . . und ich liebe ſie wie meine Schwe⸗ ſter. . . Warum war mir denn ihre Schönheit nie aufgefallen? . . . warum ... habe ich auch . .. ſeit einem Monat beſonders . . . Sodann ſich un⸗