Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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gens und des Nachdenkens, ſagte Charles Del⸗ mare:

„Höre, Amme, ich glaube nicht an Ahnungen, ich glaube beſonders nicht an das alte Sprüchwort: „„Das Unglück iſt nie ſo nahe bei uns, als wenn uns Alles zulächelt,““ und dennoch fühle ich ſeit einiger Zeit eine Art von Bangigkeit.“

„Und worüber?“

„Wegen eines Ereigniſſes, das, wenn es ſich verwirklichte, die ſchönſten Träume, die ich je für die Zukunft meiner Tochter gemacht habe, überſteigen würde .. . Die Furcht, mich in meinen Hoffnungen getäuſcht zu ſehen, verurſacht auch die Bangigkeit, von der ich gequält werde.“

„Es hondelt ſich um Deine Jeane . . . ich bin ganz Ohr.“

„Sie wird bald achtzehn Jahre alt ſein .. ſie iſt im Alter, zu heirathen. Sie iſt ſo glücklich und ſo vielſeitig begabt, daß ich mich oft mit Angſt fragte, in welche Hände dieſer Schatz fallen werde. . . wer ihr Gatte ſein werde.“

„Was ſagſt Du? Sollten ſich Heiratspläne für Deine Tochter gebildet haben?“

„Pläne, nein .. doch täuſchen mich meine Beob⸗ achtungen nicht, ſo glaube ich, daß Jeane, vielleicht ohne ihr Wiſſen, ſo groß iſt ihre Unſchuld, liebt ... und geliebt wird.“

„Und wen würde ſie denn, Deiner Meinung nach, lieben?“

„Ihren Vetter.“

„Oh! mein Charles, wenn das wahr wäre! welch ein Glück für Deine Tochter! . . . Es gibt auf der