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ten ſie ihre Jagd fort. Dieſes Zuſammentreffen wiederholte ſich, und während unſerer Geſpräche konnte nichts von meiner Seite das Verlangen, zu einem vertraulichen Verhältniſſe bei meinen Nach⸗ barn aufgenommen zu werden, ahnen laſſen. Ich hoffte, ſie würden mir antragen, was ich ſo glühend wünſchte. Endlich, eines Tags, kam Herr Dumirail hierher . . .
„Um es ſich von Dir als einen Dienſt zu er⸗ bitten, Du mögeſt Herrn Maurice Unterricht im
Malen geben . .. Armer Alter! ich war da, ich ſah
eine Thräne der Freude unwillkürlich in Deinen Augen rollen . . .“
„Ich ſtellte mich übrigens, als zögerte ich, den Antrag anzunehmen, der mich ſo glücklich machte. Ich traue mir nicht genug Talent zu, ſagte ich, um im Malen Unterricht zu ertheilen. Herr Dumirail nahm keine Rückſicht auf meine Beſcheidenheit. Der Feldmeſſer von Nantua war der einzige Zeichnen⸗ lehrer, den man in der Gegend finden konnte, und Maurice übertraf ſchon ſeinen Meiſter. Es war dann die Rede von der Belohnung für meine Lec⸗ tionen .. Herr Dumirail beſtand um ſo feſter hier⸗ auf, als ich vielleicht, wie er ſagte, zwei Zöglinge ſtatt eines haben werde . .
„Bei dieſen Worten, mein guter Charles, biſt Du erbleicht, biſt Du erröthet! Dein anderer Zög⸗ ling war Deine Tochter!“
„Ich geſtehe, ich war auf dem Punkte, mich zu verrathen . Ich erſchaute ſchon den ſüßen, ver⸗ traulichen Verkehr, der ſich ſpäter zwiſchen mir und Jeane gegründet hat. Ehe ich indeſſen
Sue, die Familienſöhne. l.


