Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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in gewiſſe Verhältniſſe verſetzt . . ich wiederhole Dir, ich würde für ihre Zukunft zittern!“

„Zittern! . . . während Deine Tochter, dieſer Engel „

„Ich kenne ſie, ſage ich Dir . . aber Gott ſei Dank! ich bin beruhigt! Ich hätte für ſie keine lieb⸗ reichere, erleuchtetere Vormundſchaft gewählt . .. Doch im entgegengeſetzten Falle, was hätte ich thun können? Mit welchem Rechte wäre ich zwiſchen un⸗ würdige Vormünder und dieſes Kind getreten, das meine Tochter zu nennen ich nicht befugt bin? .. Ah! Amme, dieſer Gedanke allein erſchreckt mich oft unwillkürlich!“

„Ei! mein armer Alter, es iſt in der That Ur⸗ ſache vorhanden, ſich zu beunruhigen, bedenkt man, was geſchehen könnte, wenn .. Dann ſich unter⸗ brechend: „Doch ſprich, glaubſt Du, Herr und Ma⸗ dame Dumirail vermuthen oder wiſſen, Jeane ſei, wie man geſagt hat, ein Kind der Liebe?“

„Oft habe ich, wie Du, dieſe Frage an mich ge⸗ richtet, ohne ſie löſen zu können .. Ich halte ſie allerdings nicht für fähig, Jeane für den Fehler ihrer Mutter mitverantwortlich zu machen . es ſcheint mir jedoch zuweilen unmöglich, daß ſie, trotz ihres Edelmuths, ſo viel Zuneigung einer jungen Perſon bezeigen könnten, von der ſie wüßten, ſie ſei ihnen fremd . .. Ich denke alſo, Herr Erneſt Dumirail wird hochherziger Weiſe ſeinen Verwandten verborgen haben, daß Jeane nicht ſeine Tochter war.“

„Sie wiſſen aber doch die Urſache dieſes unglück⸗ lichen Duells?“