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ſich vor Ueberraſchung und Freude, vergeſſend, daß er ſich an einem öffentlichen Orte befand, fiel Charles Delmare, in Thränen zerfließend, vor der vor Be⸗ ſtürzung beinahe ohnmächtigen jungen Witwe auf die Kniee, bemächtigte ſich des Kindes und bedeckte es mit Thränen, mit wahnſinnigen Küſſen. Sodann geſtand er in einigen Worten, welche das Gepräge eines unwiderſtehlichen Ausdrucks von Aufrichtigkeit an ſich trugen, warum er einſt den Namen Wagner angenommen, wie er in ſeinem Ruine habe zögern müſſen, eine durch ihn und für ihn zu Grunde ge⸗ richtete Frau ſein Elend theilen zu machen; endlich, welche Veränderung dieſe unwandelbare Liebe in ſei⸗ nem ſonſt ſo ungeordneten Leben bewerkſtelligt habe. Madame Dumirail war bewegt, überzeugt; es gelang ihr, die Exaltation von Delmare zu beſchwichtigen, indem ſie ihm verſprach, ſie werde ihn wiederſehen, doch nicht vor dem andern Tage. Sie wäre an die⸗ ſem Tage von den Folgen des unvorhergeſehenen Zuſammentreffens zu ſehr erſchüttert geweſen. Er fügte ſich in dieſen Verzug und kehrte in ſeine arm⸗ ſelige Wohnung, entzückt über die Schönheit ſeiner „ Tochter, zurück. Die bei ihm bis dahin nur inſtinct⸗
mäßige Vaterſchaft erreichte ihren äußerſten Grad von Ausdehnung. Seine Liebe für Emmeline läu⸗
terte, hob ſich; er fühlte ſich fähig, in ihr nicht mehr die Geliebte, ſondern die Mutter zu ſehen, und er begab ſich zu ihr, entſchloſſen, ihr zu erklären, es ſollten auf ihre, einſt ſtrafbare, ſchon ſo erſchrecklich gebüßte Verbindung reinere, ſo zu ſagen, ſtrenge und durch die Gegenwart ihres Kindes geheiligte Beziehun⸗ gen ſolgen.
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