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Delmare unterbrach ſich jedoch und erſtickte einen Seufzer, indeß ſeine Amme alſo fortfuhr:
„Ei! mein armer Alter, dieſes unglückliche Duell war ein Beweis mehr von Deiner Liebe für Deinen Vater . . . Ihr waret Beide im Theater . Ein Süßling beträgt ſich unverſchämt gegen dieſen lieben Mann wegen ſeines Kauens; Du übernimmſt ſeine Vertheidigung, ſteckſt dem Süßling Deine Karte zu, und ſagſt leiſe zu ihm: „„Mein Herr, in Gegenwart meines Vaters ſcheine Alles zwiſchen uns been⸗ digt „ Dein Vater, der ſch durch dieſe Ver⸗ ſöhnung bethören läßt, iſt beruhigt, ſo vollkommen beruhigt, daß er, als er nach Hauſe kam, halb wei⸗ nend, halb lachend zu mir ſagte: „„Du weißt nicht, Geneviöve, wollte ſich nicht mein Charles heute Abend für mich ſchlagen! Wie muß es mich lieben!.. das brave Kind! . . Wie muß es mich lieben! .. Doch, Gott ſei Dank! Alles iſt beigelegt . . der Süßling hat ſeine Entſchuldigungen gemacht!““ Un⸗ ſer würdiger Mann legte ſich hierüber zu Bette, und am andern Morgen, gegen Mittag, brachte man Dich bewußtlos, mit einem gewaltigen Degenſtiche durch den Leib nach Hauſe . . . Dein Vater ſtand gerade vom Frühſtücke auf . er war fett, ſehr
ſanguiniſch . . er ſah Dich auf einer Bahre aus⸗
geſtreckt, ganz bleich, ohne Bewegung; er hielt Dich
für todt, ſtieß einen Schrei aus und fiel rückwärts,
von einem Schlage gerührt, wie der Arzt ſagte.“ „Ach!“ erwiederte Charles tief betrübt, „ich habe
leider in meinem Leben zwei Duelle gehabt . ..
das eine hat den Tod meines Vaters verurſacht,
der mich für getödtet hielt . . . das andere hat mich
,


