Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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kamDu weißt nicht? . . . Vorhin erblickte mich mein Junge von fern in den Champs⸗Elyſées! Und ich machte mich doch nicht, ſo wahr ich ein ehrlicher Mann bin, augenſcheinlich, aus Furcht, von ihm ge⸗ ſehen zu werden und ihn in ſeiner Promenade zu ſtören. Ich rauchte meine Pfeife in der zweiten Gegenallee, von fern und mit allen meinen Augen meinem Charles folgend, den ich bewunderte, als er mich zufällig erkannte; er ſtieg ſogleich vom Pferde, gab es ſeinem Bedienten an die Hand, lief auf mich zu und nahm mich, ich mochte wollen oder nicht, beim Arme . . . Ich wollte meine Pfeife in die Taſche ſtecken. Ah! ja wohl! er widerſetzte ſich, zwang mich, fortzurauchen, da dies mein Vergnügen iſt, und wir gingen, bei meiner Treue! zweimal die Allee der Champs⸗Elyſées auf und ab gerade wie ein Paar Freunde.Geſtehen Sie, Herr, ſagte ich zu Deinem Vater,während Sie Ihren Jungen unter dem Arme hielten, war der König nicht mehr Ihr Herr!Ah! Wetter, nein! antwortete der liebe Mann;ich trug meinen Re⸗ genſchirm hoch, ich richtete mich auf, ich vergrößerte mich, ich ſuchte im Schritte meines Jungen zu mar⸗ ſchiren . . . Das iſt mein Sohn! hatte ich das An⸗ ſehen zur ganzen ſchönen Welt der Promenade zu ſagen; das iſt mein Sohn! es iſt mein Charles!... eben ſo gut, als er ſchön iſt, denn es erröthet nicht über ſeinen Vater, das brave Kind!

Erröthen über ihn! ſagte lebhaft Delmare; erröthen über ihn! Ah! ſo ungeordnet mein Leben war ich liebte, ich verehrte meinen Vater bis zu dem Tage, wo das unglückliche Duell .