Teil eines Werkes 
[1.-11. Bändchen] (1854)
Entstehung
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Morgen? verſetzte Herr Jouffroy ganz beſtürzt. Prudente! iſt es möglich? habe Mitleid! höre mich an!

Ich war entſchloſſen, morgen dieſes Haus zu ver⸗ laſſen, und ich werde es verlaſſen: nach den Worten, die Du ſo eben von Deiner Frau gehört haſt, iſt es mir nicht länger möglich, hier zu bleiben; überdies habe ich ſchon unfern Veiter Rouſſel gebeten, vorläufig eine kleine meublirte Wohnung in der Nähe der Courdes-Coches zu miethen, wo Fortnné wohnt.

Morgen, mein Gott! morgen mich verlaſſen! Träume ich? iſt denn Alles dies wahr? rief Herr Jouffroy, deſſen ſchwacher Verſtand immer mehr erloſch! Warum willſt Du eher morgen, als an einem andern Tage von hier weggehen?

Weil dieſe Trennung, wenn ſie einmal geſchehen ſoll, ſo bald als möglich ſtattfinden muß; ich könnte nicht einen Tag länger in dieſem Hauſe bleiben, nach⸗ dem ich behandelt worden bin, wie mich meine Schwä⸗ gerin behandelt hat. Ich muß alſo muthig meinen Ent⸗ ſchluß durchführen, und wenn Du einwilligſt, daß Ma⸗ rianne . .

Nun denn! ſie gehe! Tochter, Schweſter, Freund, verlaßt mich Alle! Geht zum Teufel, und ich auch! rief der Unglückliche, einer wachſenden Verſtandesverwirrung preisgegeben, die bald das Delirium eines Anfalls vom hitzigen Fieber wurde.Ich habe verdient, was mir widerfährt! Es iſt wohlgethan ſo, es iſt wohl⸗ gethan! fügte er mit haſtigen Schritten und mit ver⸗ ſtörter Miene im Zimmer umherlaufend bei.Ich bin ein Einfaltspinſel, ein Blödſinniger, ein Schwachkopf ohne Willen, ohne Herz, ohne Muth. Und Du, ſihſt Du! hiebei wies er die Fauſt ſeiner Frau, die ſich über ſeine Geiſtesverwirrung zu beunruhigen anfing,Du und Deine Tochter mit Eurer Eitelkeit, Ihr werdet das Un⸗