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iſt, daß Marianne in ein Kloſter zu gehen verlangt; wenn nicht . . .
„Nun! wenn nicht?“ verſetzte gebieteriſch Madame Jouffroy. „Laſſen Sie hören, ſprechen Sie ſich doch aus wenn nicht?“
„So wahr Gott mich hört, dieſe Heirath wird nicht ſtattfinden.“
„Sie erdreiſten ſich . . .“
„Ja, dieſe Heirath wird nicht ſtattfinden, wenn fie nur um den Preis dieſer Mitgift geſchloſſen werden kann! Ich! eine von meinen Töchtern berauben, um die andere zu bereichern! Sind Sie toll! Mein Vermögen gehört wohl mir! Ich habe genug Mühe gehabt, es zu erwerben! Ich werde als guter Familienvater darüber verfügen! Hören Sie wohl?“
„Ah! Ihr Vermögen gehört Ihnen allein? Ich bin alſo beim Erwerben dieſes Vermögens nichts geweſen? Ich war alſo nicht von Morgens um acht Uhr bis Abends um zehn Uhr am Ladentiſche? Ich beſchäftigte mich alſo nicht mit dem Verkaufe? Ich führte alſo nicht Ihre Bücher und die Kaſſe? Ich ordnete nicht Ihr Haus⸗ weſen? Ich war es alſo nicht, die die Anlage Ihres Gewinnes beſorgte, weil Sie in Ihrer albernen Gut⸗ müthigkeit zu dem Erſten dem Beſten Vertrauen gehabt und Ihre Kapitalien gefährdet hätten? Ich habe Ihnen alſo nicht in die Ehe das Doppelte von dem gebracht, was Sie beſaßen? Und heute ſind Sie undankbar und frech genug, zu ſagen, Sie haben unſer Vermögen allein erworben! Sie wagen es, vom Abbrechen einer Heirath zu ſprechen, die das Glück unſerer Tochter ſichert! . Ha! nehmen Sie ſich in Acht, mein Herr, nehmen Sie ſich in Acht! Treiben Sie mich nicht auf das Aeußerſte! Ihr Leben iſt ſeit fünfundzwanzig Jahren nur ein Para⸗ dies geweſen, Sie haben es mir ſtets wiederholt; doch, Tag Gottes! wenn Sie die Scenen von heute oft er⸗ neuerten, ſo würde Ihr Leben eine Hölle werden.“


