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ernſten Acte, wenn nicht zu Rathe gezogen, doch wenig⸗ ſtens von Deinem Entſchluſſe unterrichtet werden ſollen.“
„Meine Schweſter es iſt es iſt
„Tante Prudence,“ ſagte Madame Jouffroy, der Verlegenheit ihres Mannes zu Hülfe eilend, „die Dinge ſind ſo raſch gegangen, daß wir nicht Zeit gehabt haben, Sie in Kenntniß zu ſetzen.“
„Die Dinge ſind in der That ſehr raſch gegangen, und meiner Anſicht nach läuft man, wenn man ſo raſch geht, Gefahr, nicht zu wiſſen, wohin man geht, und den ſchlechten Weg ſtatt des guten einzuſchlagen.“
„Alſo, Mademoiſelle,“ verſetzte gebieteriſch Madame Jouffroy, „Sie beabſichtigen, ſich dieſer Heirath zu wi⸗ derſetzen?“
Die alte Jungfer ſchüttelte traurig den Kopf und ſprach, ohne ihrer Schwägerin zu antworten;
„Mein Bruder, dieſe Heirath hat Dich ſchon das Opyfer Deines beſten, Deines älteſten Freundes gekoſtet.“
„Wie! Du weißt, daß Rouſſel
„Er hat bei mir Abſchied genommen und mir mit⸗ getheilt, daß man ihn aus dieſem Hauſe jage.“
„Ach! meine Schweſter, ich bin es nicht, der
„Oh! ich weiß. Doch ſage mir, iſt es wahr, daß Du Aurelie eine Mitgift von achtmalhunderttauſend Fran⸗ ken gibſt?“
„Hin, hm, ich will Dir das erklären . .
„Gibſt Du, ja oder nein, Aurelie eine Mitgift von achtmalhunderttauſend Franken?“
„Ja, Jungfer,“ antwortete Madame Joufftoy, „wir geben Aurelie achtmalhunderttauſend Franken Mitgift. Ich glaube, das iſt klar.“
„Das iſt klar, Madame, ſehr klar, zu klar!“
„Höre mich an, Prudence,“ ſprach Herr Joufftoy, „Du kennſt mich; Du weißt, ich wäre unfähig, eine von meinen Töchtern zu Gunſten der andern zu enterben⸗ Die Familie Jouffrvy. I. 17


