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gehabt haben; wir würden die Damen um halb acht Uhr abholen, wenn ihnen dieſer Vorſchlag zuſagt.“
„Ob er uns zuſagt!“ rief Madame Jouffroy, indem ſie einen ſtolzen Blick des Triumphes auf die Richardet warf. „In die Oper gehen, in die Loge der Prinzen! wir würden auf dem Kopfe gehen, Herr Marquis.“
„Gott ſei Dank! wir werden Ihnen das Unbequeme dieſer Stellung erſparen, Madame,“ verſetzte der Mar⸗ quis, eine neue Priſe Tabak ſchlürfend.
Wonach der Oheim und der Reffe den Salon ver⸗ ließen, von Herrn und Madame Jouffroy, wie ſehr ſie ſich auch dagegen ſtränbten, bis ins Vorzimmer zurück⸗ begleitet.
Ohne mit einem anßerordentlichen Scharfſinne be⸗ gabt zu ſein, hatten doch Herr und Madame Richardet leicht errathen, indem ſie Beide zu dieſem Abend einge⸗ laden, habe die Mutter von Aurelie zugleich ſich an ih⸗ rem Aerger weiden und ſie (man verzeihe uns dieſen Ausdruck), als Trompeten bei dieſer Heirath benützen wol⸗ len, deren Kunde ſie in ihrer gewöhnlichen Geſellſchaft colportiren würden. Nach dem Austauſche einiger All⸗ tagsredensarten gab auch Madame Richardet durch einen Blck ihrem Manne das Signal zum Aufbruche. Herr Richardet ſtand auf und ſagte zu Herrn Jouffroy mit einem leicht ſpöttiſchen Tone:
„Mein Lieber, ich bringe Ihnen meinen aufrichtigen Glückwunſch zu dieſer herrlichen Heirath dar.“
„Ah! ich bedenke,“ rief Herr Jouffroy, indem er den Anwalt beiſeit in eine Ecke des Salon führte, „da der Herr Marquis und ſein Neffe zu Ihnen kommen, mein Freund, ſo kennen Sie vielleicht den Stand ihres Vermögens.“
„Gewiß, ich kenne ihn.“
„Der Herr Margquis ſchlägt zu achtmalhunderttauſend Franken das Zubringen ſeines Neffen an.“


