Teil eines Werkes 
[1.-11. Bändchen] (1854)
Entstehung
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Kinder nicht vor ihnen zu verbergen haben . . . im Gegentheil!“ und beiſeit fügte der Marquis bei:

„Der Teufel hole den Richardet! er kennt genau meine pecuniäre Lage und die meines Neffen; wenn zu⸗ fällig der gute Jouffroy ſich bei dieſem Anwalt nach unſerem Vermögen erkundigen würde . . . das wäre höchſt mißlich! Teufel! das wird beunruhigend, und ich habe kein Mittel, den Richardet zu belehren! Anderer⸗ ſeits, indem ſie heute Abend ihn und ſeine Frau einla⸗ det, macht ſich Madame Jouffroy unwiderruflich verbind⸗ lich, ſo ungeduldig iſt ſie, dieſe Heirath zu veröffentlichen; und iſt dies in ihrer bürgerlichen Welt geſchehen, ſo würden die Mutter und die Tochter eher, als daß ſie wieder abſtünden, ſich, mit dem guten Jouffroy obendrein, todt ſchlagen laſſen! Gleichviel, der Teufel hole den Ri⸗ chardet!“

XXXXIII.

Herr und Madame Jonffroy gingen den Richardet bis ins Speiſezimmer entgegen; Henri von Villetaneuſe blieb allein mit Aurelie, und der Marquis beeilte ſich discreter Weiſe, den Verlobten den Rücken zuzuwenden.

Henri benützte dieſen Umſtand, ergriff kühn die Hand von Aurelie, drückte ſie leidenſchaftlich und ſagte zu ihr mit bebender Stimme, indem er einen entflammten Blick auf ſie warf:

„Aurelie, ich bete Sie an! Ah! wenn Sie mich liebten, wie ich Sie liebe!“

„Herr Henri, ich fühle es, ich werde Ihnen das Glück meines Lebens zu verdanken haben!“ erwiederte Mademvifelle Jouffroy mit zitternder Stimme, indem ſie ebenfalls, aber ſchwach die Hand des Grafen drückte, ein