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zu ſetzen, als das unerwartete und oft unverdiente Glück „
„Herr Graf, Sie ſind zu beſcheiden, und ...5
„Mama,“ unterbrach Aurelie lächelnd ihre Mutter, „wir haben Herrn von Villetaneuſe verſprochen, ihn Herr Henri zu nennen.“
„Das iſt wahr! Nun wohl! Herr Henri iſt zu be⸗ ſcheiden.“
„Nein. Madame, das iſt nicht Beſcheidenheit, ſon⸗ dern Bewußtſein . . . Was iſt mein Verdienſt? Daß ich ergriffen, oh! ja tief ergriffen war von der blendenden Schönheit von Mademoiſelle Aurelie?“
Und ſich an Madame Jouffroy wendend:
„Ich ſpreche ganz, als ob Mademoiſelle nicht da wäre. Es iſt Uebereinkunft, daß ſie uns nicht hört . . . Rachdem ich von ihrer Schönheit ergriffen geweſen war, war ich vielleicht noch mehr ergriffen von ihrer Anmuth, von ihrem Geiſte, von ihrer Herzensgüte.“
Und immer ſich an Madame Jouffroy wendend, fügte er bei:
„Zum Glücke hört uns Mademoiſelle Aurelie nicht; ſie hat zu viel Beſcheidenheit, um nicht die auf das Beſte gerechtfertigten Lobeserhebungen zu fliehen.“
„Es iſt ein Glück, daß ich Sie nicht höre, Herr Henri,“ verſetzte Aurelie, „ich würde Sie ſonſt fragen⸗ wie Sie an mir ſo viele ſchöne Eigenſchaften während der Dauer eines Contretanzes haben entdecken können.“
„Ah! Mademoiſelle, Sie greifen mich an! . .. Nun wohl! ich werde mich vertheidigen! Ihre Frau Mutter ſoll Richterin zwiſchen uns ſein.“
„Gut! und ich ſchwöre Ihnen, Herr Henri, ich werde keine Bevorzugung in meinem Urtheile zeigen.“
„Mademoiſelle Aurelie wundert ſich alſo darüber, daß ich während der Dauer eines Contretanzes ihre Schönheit, die Anmuth ihres Geiſtes, die Güte ihres Herzens zu erkennen und zu ſchätzen im Stande geweſen


