Teil eines Werkes 
[1.-11. Bändchen] (1854)
Entstehung
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Sauval entgangen. In ſeine ſüßen Liebesgedanken verſunken, hatte er durchaus nicht aufmerkſam ſeine Käuferin angeſchaut, deren Geſicht überdies halb durch den Schleier ihres Hutes verborgen war. Als er ſich aber wieder mit dem Vater Laurencin allein fand⸗ ſagte er zu dieſem leiſe, indeß der Lehrling die Ju⸗ welen in die Etagdre legte und darin ordnete:

Die Dame, welche ſo eben von hier weggeht wißt Ihr, wer es iſt, Vater Laurencin?

Rein, Herr Fortuné, ich habe ſie nicht einmal angeſchaut.

Ich kenne ſie dem Namen nach, und dieſer Nam hat nur zu viel Wiederhall gehabt . Die vorgeb⸗ liche Frau von Morlac . denn ſolche Weiber wech⸗ ſeln die Namen wie die Handſchuhe . iſt eine Cour⸗ tiſane der großen Art und ſehr in der Mode in Paris. Das iſt eine ſchlechte Kundſchaft, verſetzte der Greis;man wird die Armſpange tüchtig feſthalten müſſen Ich werde ſie ſelbſt überbringen, ſtatt Michel zu ihr zu ſchicken, denn eine ſolche Creatur könnte leicht einen Streich von ihrer Fagon meinel Enkel ſpielen, der ohne Armſpauge und ohne Geld hieher zurückkäme.

Ihr habt Recht, und überdies wäre es nicht ſchicklich, Michel zu einer Frau von dieſer Gattunz zu ſchicken.

Am Ende dieſes Tages, Abends um ſieben Uhr begab ſich Fortuns Saupal zu ſeinem Oheim Jouffroh dem Vater der ſchönen Aurelie, in die der junge Künſ⸗ ler ſo ſehr verliebt war.

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