Teil eines Werkes 
[1.-11. Bändchen] (1854)
Entstehung
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That ein viel einfacheres Armband vor, während ich dieſes bewundere, da es ein wahres Meiſterwerk iſt.

Nun wohl! ich bitte Sie inſtändig, opfern Sie diesmal Ihre Wahl der meinigen, ſprach Herr von Villetaneuſe.

Und er reichte das Fünfhundert⸗Franken⸗Billet For⸗ tuns, der in ſein Regiſter die Adreſſe des Grafen und die von Frau von Morlac eingeſchrieben hatte, und fügte bei:

Wollen Sie dies auf Abſchlag nehmen.

Das iſt unnöthig, erwiederte der Goldſchmied, man wird morgen die Armſpange bei Madame be⸗ zahlen.

Ah! mein Herr, ſagte zu Fortuné Frau von Mor⸗ lac mit einem Sirenenlächeln und mit einſchmeichelnd ſüßem Tone,Ihr Genie iſt ein gewaltiger Verſucher, es macht die weiſeſten Entſchlüſſe vergeſſen. Es iſt ſehr gefährlich, hierher zu kommen.

Mein Herr, ich wundere mich nicht mehr über die Lobeserhebungen, die der Prinz Maximilian Ihrem Verdienſte gewährt, ſetzte Herr von Villetaneuſe hin⸗ zu, indem er ſeinen Arm ſeiner Gefährtin bot und Fortuné grüßte; dieſer erwiederte:

Mein Herr, ich bin ſehr glücklich, daß dieſe Armſpange dem Geſchmacke von Madame unnd dem Ihrigen entſpricht.

Hienach verließen die zwei neuen Kunden des Goldſchmieds die Werkſtätte.

Während der Gegenwart von Herrn von Villeta⸗ nenſe und von Frau von Morlac hatte ſich der Va⸗ ter Laurencin beſtändig mit ſeiner Arbeit beſchäftigt und den Käufern, wie Michel, den Rücken zuwendend, hatte er die wahrhaft auffallende Aehnlichkeit, welche zwiſchen ſeinem Enkel und der Frau, die ſich ſo eben aus der Werkſtätte entfernte, ſtattfand, nicht wahrneh⸗ men können. Dieſe Bemerkung war auch Fortuns