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einfache Armſpange. Ihr ganzer Werth wird in dem Geſchenke liegen, das Sie mir damit mache wollen.“
„Ah! ich kenne Dein treffliches Zartgefühl,“ ent⸗ gegnete leiſe Herr von Villetaneuſe; „ich weiß, wie reiz bar es iſt.“
„Ja,“ ſprach die junge Frau mit einer bezaubern⸗ den kleinen Mundverziehung, „und trotz meiner Bedenk lichkeiten nehme ich am Ende immer an. Das iſt Ihr Schuld, Sie bieten mit ſo viel Liebenswürdigkeit an daß man Sie nicht zurückzuweiſen vermöchte.“
Indeß die zwei neuen Kunden leiſe dieſe paa Worte wechſelten, brachte und ſtellte Fortuné Sauval au einen Tiſch in der Nähe des Fenſters eine mit rothen Sammet ausgeſchlagene Schublade, mehrere Armſpan gen, Brochen und Nadeln enthaltend. Einige von di⸗ ſen Juwelen waren einfach von getriebenem Silben andere von ciſelirtem Golde oder mit Edelſteinen bo ſetzt, alle aber konnten als wahre Meiſterwerke betrach tet werden.
Während Herr von Villetaneuſe und ſeine Gefähr tin neugierig dieſe Juwelen betrachteten, trat Michel der Lehrling, von dem Gange zurückkehrend, den e nach ſeiner lebhaften Geſichtsfarbe zu urtheilen, ſeh raſch gemacht hatte, in die Werkſtätte ein, hing ſeil Mütze an einen Nagel, erſtattete ſeinem Meiſter Beric über den Auſtrag, deſſen er ſich erledigt, und ſetzte ſi ſodann an den Werktiſch neben den Vater Laurenci Dieſer empfing ſeinen Enkel mit verdoppelter Zärtlié keit, denn er machte es ſich zum Vorwurfe, daß er ih unwillkürlich betrübt hatte, und Beide beſchäftigten ſi emſig mit ihrer Arbeit, wobei ſie den zwei Käufen
die ſie kaum erblickt, völlig den Rücken zuwandten. Herr von Villetaneuſe drehte, als der Lehrling w der nach Hauſe kam, maſchinenmäßig gegen dieſt


