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trag er nie ausgab, denn beſtändig in Anſpruch ge⸗ nommen von den Arbeiten, die ihn entzückten, geſtat⸗ tete er ſich nie eine Verſchwendung.
Fortuns begnügte ſich mit einigen auserwählten Beſtellungen, gemacht von Leuten von erleuchtetem, ge⸗ läutertem Geſchmacke, welche im Stande, ſeine An⸗ ſtrengungen und ſeine Verdienſte zu ſchätzen, und er wollte beſonders, wie er ſagte, ſeine Arme frei haben, um ſeinen Werken jede wünſchenswerthe Vollendung zu geben.
Unter dem einzigen Fenſter und lebhaft beleuchtet durch die Concentrirung des Lichtes, fand ſich endlich der Werktiſch mit ſeinen Schraubſtöcken, ſeinen Uten⸗ ſilien, und abwechſelnd oder gleichzeitig eingenommen von Fortuns, dem Vater Laurencin oder ſeinem Enkel. Unfern davon ſah man einen Tiſch, auf welchem der Goldſchmied zeichnete oder in Wachs die Modelle der Gegenſtände knetete, welche beſtimmt waren, in Metall gegoſſen oder in getriebener Arbeit ausgeführt zu wer⸗ den, eines der ſchwierigſten Verfahren ſeiner Kunſt, in welchem er ſich auszeichnete.
Nichel der Lehrling ließ in dieſem Augenblicke den Blaſebalg des Ofens ſpielen. Dieſer, wie geſagt, ungefähr fünfzehn Jahre alte Knabe hatte ein reizen⸗ des Geſicht, roſenfarbig und weiß, umrahmt von blon⸗ den gelockten Haaren und belebt durch große blaue Augen voll von Sanftmuth, Verſtand und unſchuldiger Heiterkeit. Das Band ſeiner Schürze umſchloß ſeine durch den Rauch der Schmiede geſchwärzte Blouſe. Er
ing vom Ofen zum Werktiſche hin und her und brachte ſnem Großvater, nach den Bedürfniſſen ſeiner Arbeit, geſchmolzene Löthe in einem Tiegel.
Der Vater Laurencin, ein ehrenwürdiger Greis mit kahler Stirne und einem langen weißen Barte, den er ſeit Jahren wachſen ließ, trug eine Weſte mit Aermeln pon grauem Geſtricke; er war beſchäftigt, mehrere Stücke


