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ziehen Sie nur ihren Geſchmack zu Rathe: er wird, wie geſagt, immer der meinige ſein.“
„Heute noch werde ich für das Aufgebot Sorge tragen. . Späteſtens in vierzehn Tagen alſo ſind alle unſere Wünſche erfüllt.“
„Ja .. Gott ſei Dank. ſie werden es ſein . Wollen Sie Herrn Turpin bitten, Ihnen die für die Bekanntmachung des Aufgebots nöthigen Papiere zu übergeben .. er beſitzt ſie.“
„Gut, Madame.“
Und leiſe, mit leidenſchaftlichem Tone, fügte ich bei, indem ich mich dem Gitter näherte:
„Ah! Ceſarine, welche Ueberwindung koſtet es mich, ſo kalt von dieſer Verbindung zu reden, die mich ſchon im Gedanken allein berauſcht!“
„Fernand, mein Freund, ich bitte Sie, laſſen Sie uns laut ſprechen,“ erwiederte ſie mit ſchwacher, bewegter Stimme.
Dann wich ſie ein paar Schritte vom Gitter zu⸗ ruͤck, um jeden Verſuch eines leiſen Geſpräches von mei⸗ ner Seite unmöglich zu machen.
Fortan ohne alle Bedeutung, da die Nonne ſie hören konnte, dauerte unſere Unterredung ungefähr eine halbe Stunde, dann entfernte ich mich.
Bei dem aufgeregten Zuſtande, in dem ich mich be⸗ fand, betrachtete ich es als ein großes Glück für mich, daß ſich Ceſarine in den Schvoß eines Kloſters zurück⸗ gezogen hatte.
Hätte ich ſie jeden Tag wiedergeſehen, in der Hin⸗ gebung des vertrauten, innigen Verkehrs, mit aller An⸗ ſtrengung, wie früher, bemüht, in der tiefſten Tiefe ihres Herzens zu leſen, ſo wäre ich abermals dieſen Zweifeln, dieſen Schwankungen preisgegeben geweſen, die mich quälten, und denen ich um jeden Preis durch einen unerſchütterlichen Entſchluß entgehen wollte.
Als ich das Kloſter verließ, ging ich, da ich mich immer mehr zu meiner Heirath durch Handlungen ver⸗


