Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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bindlich zu machen wunſchte und mich auch über die Reflerionen betäuben wollte, die mich abermals unwill⸗ kürlich auf eine dumpfe Weiſe erfaßten, ging ich, ſage ich, zu meinem Pferdehändler, zu meinem Wagenfabri⸗ eanten, zu meinem Juwelier, und machte bei dieſen Leuten bedeutende Ankäufe und Beſtellungen, die am erſten Tage nach meiner Hochzeit mit Ceſarine gelie⸗ fert werden ſollten; um endlich nicht einen Augenblick mit mir allein zu bleiben, ſpeiſte ich in meinem Club zu Mittag.

Alles dies erfährt man in Paris, und Alles dies erfährt man mit einer unglaublichen Schnelligkeit.

Das Gerücht von meiner Heirath war, ohne Zwei⸗ fel von einigen Freunden von Frau von Montbriſon verbreitet, die Tagesneuigkeit im Club; man übertrieb noch, nach der Gewohnheit, das ſchon bedeutende Ver⸗ mögen der jungen und ſchönen Witwe des americani⸗ ſchen Banquier.

Ich empfing die Glückwünſche meiner Freunde, und um mich fortwährend und immer mehr verbindlich zu machen, nahm ich dieſe Glückwünſche offen an und ver⸗ ſicherte, die Hochzeit werde in vierzehn Tagen ſtatifinden.

Es ließ ſich leicht von mir wahrnehmen, daß ich

viel Neid erregte; man gerieth in Extaſe über mein glückliches Lvos; ich war unter einem herrlichen Geſtirne Alles begünſtigte mich n. ſ. w. Dieſe Glückwünſche entzückten mich. Ich verließ den Club mehr als je entſchloſſen, Frau Jefferſon zu heirathen; dann kehrte ich nach Hauſe zurück, und hier habe ich ſo eben die letzten Zeilen meines Tagebuchs, wenigſtens was die Gegenwart betrifft, geſchrieben.

Ich täuſchte mich entſchieden über den praktiſchen Nutzen dieſes Tagebuchs; ſo mir allein gegenüber, ſuchte ich unabläſſig meine Gedanken und die der Andern zu erfor⸗ ſchen, zu ergründen, zu analyſtren, und ich fiel in einen Ab⸗