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glaube unſerem Rathe, und wie meine Mutter Dir ge⸗ ſagt hat: überlege viel, ehe Du Dich durch dieſe Hei⸗ rath bindeſt, bei der wir bis jetzt für Dich keine geni⸗ gende Garantien der Wohlfahrt ſehen.“
XVII.
Kaum war ich von Madame Rahmond weggegan⸗ gen, da ließ ich meiner, am Ende unſeres Geſpräches nur mit Mühe verhaltenen, Entrüſtung freien Lauf.
Ein Gedanke, der plötzlich meinen Geiſt durch⸗ zuckte, hatte mich errathen laſſen, aus welchen geheimen Motiven Madame Raymond und vielleicht auch Jean iiſch ermahnten, meinen Heirathsplänen keine Folge zu geben.
Ja, ich bin feſt überzeugt, dieſe ſtoiſche Frau, dieſe Frau des alten Roms, will ihren Sohn die reiche Witwe des americaniſchen Banquier heirathen laſſen; ihre Millionen würden der re⸗ publicaniſchen Propaganda dienen.
Ja, die Skrupel von Jean und ſeiner Mutter in Betreff des von Frau Jefferſon überbrachten Geſchenkes ſind Verſtellung; ſie zielen auf etwas Beſſeres als dies ab, und werde ich, einfältig genug, um ihnen zu glauben, auf dieſe Verbindung verzichtet haben, ſo habe ich darauf zu Gunſten von wem verzichtet?
Zu Gunſten von Jean und der Brüder und Freunde.
Madame Rahmond iſt fein und liſtig ſie hat ſich wohl gehütet, ihre Schiffe zu verbrennen und mich in den Stand zu ſetzen, eines Tags zu er⸗ ſtaunen, mich zu entrüſten, wenn ich dieſen theuren Zean eine Frau heirathen ſehe, von der man behauptete, ſie ſei meiner unwürdig!


