Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Madame Raymond.

Unſere Sache hat beſonders die vorwurfsfreie Red⸗ lichkeit für ſich, Herr Dupleſſis; wir können nicht ſagen, wie, ich weiß nicht, welcher Deſpot von Rom:An der unreinen Quelle des Geldes iſt uns wenig gelegen! das, welches wir für die Er⸗ leichterung unſerer leidenden Brüder beſtimmen, darf nie befleckt oder auch nur im Verdachte der Befleckung ſein Glauben Sie, unſere Freunde, denen dieſe Un⸗ terſtützung zukommen ſollte, würden unſere Bedenklich⸗ keiten theilen ..

Ich. Ah! Madame, Sie ſind grauſam. Jean.

Fernand, die Weigerung meiner Mutter hat nichts Verletzendes für Dich. Die Ehrenhaftigkeit dieſes Ver⸗ mögens iſt für uns nicht erwieſen; können wir, während die Ehre, das Zartgefühl Dir gebieten, den Genuß die⸗ ſer Reichthümer nicht anzunehmen, ein Theilchen da⸗ von für unſere Freunde nehmen?

Madame Raymond.

Und endlich, Herr Dupleſſis, ſollten unſere Zwei⸗ fel uns trügen, ſo brauchen Sie uns nur nach einer gründlichen Prüfung der Thatſachen zu ſagen, wie Sie Jean vorhin hiezu aufgefordert hat:Ich gebe Ihnen mein Wort als ehrlicher Mann, daß mir die Redlichkeit von Herrn Jefferſon materiell bewieſen iſt... Ah! dann werden wir dieſe Gabe mit Dank annehmen; bis dahin aber behalten Sie dieſelbe als ein Depot.

Ich.

Gut, Madame, erwiederte ich, indem ich die zwei Tauſend⸗Franken⸗Billets zu mir nahm,ich habe die Hoffnung, die Gewißheit, Ihnen zu beweiſen, daß Ihr Verdacht, Ihre Befürchtungen wenig begründet waren.

Jean.

Und an dieſem Tage, mein guter Fernand, wirſt

Du uns um eine große Laſt erleichtert haben; doch

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