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ihre Eiferſucht, ihr Haß, hievon die gehäſſigen Ge⸗ rüchte, die ſie über ſeine Sitten, über den Urſprung ſeines Vermögens ausgeſtreut haben.
Madame Raymond.
„Herr Dupleſſis, wir müſſen Sie zu unſerem großen Bedauern verlaſſen; die Stunde ſchlägt, zu der wir uns nach unſerem Handelshauſe begeben. Wir werden ſpäter, wenn Sie es wünſchen, dieſes Geſpräch wieder aufnehmen. . Alles, was ich Ihnen in dieſem Augen⸗ blicke ſagen kann, iſt, — wenn Sie darauf beſtehen, daß ich Ihnen meinen Rath geben ſoll ...
Ich.
„Ja, Madame.
Madame Raymond.
„Nun denn! Sie müſſen zögern, ſehr zögern, dieſe Heirath zu ſchließen, und ſollte Sie Ihre Liebe für Frau Jefferſon dergeſtalt unterjochen, daß Sie auf un⸗ ſern Rath, auf unſere Ahnungen keine Rückſicht neh⸗ men dürften, ſo werden Sie wenigſtens Ihrem gewohn⸗ ten Zartgefühle treu bleiben; Sie werden Ihren gan⸗ zen Einfluß auf dieſe Dame benützen, um ſie zu ver⸗ anlaſſen, Reichthümern zu entſagen, die wir für ſchlecht erworben zu halten nur zu viel Urſache haben; Ihr perſönliches Vermögen wird mehr als genügend ſein, um Ihnen und Ihrer Frau eine anſtändige Eriſtenz zu ſichern. Sie wären, ich bin es überzeugt, Herr Du⸗ pleſſis, empört nur bei dem Gedanken, in irgend einer Hinſicht Gebrauch von dem großen Vermögen zu ma⸗ chen, deſſen Urſprung uns verdächtig ſcheint.“
Nach dieſen Worten ging Madame Raymond auf ein im Zimmer ſtehendes Bureau zu, nahm daraus die zwei Tauſend⸗Franken⸗Billets, die ihr Ceſarine am Tage vorher gebracht hatte, übergab ſie mir und ſagte:
„Wollen Sie Frau Jefferſon für ihre großmüthige Abſicht zu Gunſten unſerer Freunde danken aber. ..
Ich. Wie, Madame, Sie ſchlagen dieſe Unterſtützung aus?


