Teil eines Werkes 
Fernand Duplessis oder Denkwürdigkeiten eines Ehemanns : 10.-13. Bändchen (1851) Fernand Duplessis ou Mémoires d'un mari
Entstehung
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Hyaeinthe, der auch nicht fromm war, aber, was mehr werth iſt, vorzugsweiſe ſpiritualiſtiſch und in dieſer Eigenſchaft mehr als irgend Jemand durchdrungen von den ewigen Geſetzen des Guten, des Gerechten und der Pflicht, ſtrengte ſich vergebens an, ſeiner Frau begreif⸗ lich zu machen, es ſei nicht Alles Sinn, Appetit und Materie; ſie hatten in dieſer Hinſicht die ſeltſamſten Discuſſionen der Welt .. . denn ſeine Frau ließ nicht ab von dem ſchönen Raiſonnement:Wenn ich Hun⸗ ger habe, ſo habe ich Luſt, zu eſſen, und ich eſſe . . wenn ich Schlaf habe, ſo habe ich Luſt, zu ſchlafen, und ich ſchlafe; es werden mir folglich alle Philoſophen der Welt nie beweiſen, daß ich Unrecht habe, zu eſſen, wenn ich Hunger habe, und zu ſchlafen, wenn ich Schlaf habe. Madame Raymond.

Das ſcheint mir ſehr mit dem beſtändigen An⸗ rufen der Gnade dieſer Dame zu contraſtiren ... Denn, mein Freund, Herr Dupleſſis wird Dir ſagen wie ich, daß heute Frau Jefferſon von einer glühen⸗ den Frömmigkeit iſt.

Jean.

Das iſt unmöglich . .

J

Jean es iſt ſo der Glaube hat ſie be⸗ rührt.

Jean. .Du ſagſt mir dies mit einem ſo ernſten, ſo über⸗ zeugten Tone, mein guter Fernand, daß ich Dir wohl glauben muß ... Doch das kommt mir ganz teufel⸗ mäßig außerordentlich vor: die Frau von Hyaeinthe frommſie!

Ich. Glaubſt Du, ſie habe je unſerem Freunde An⸗ laß gegeben, ſich über ſie zu beklagen?

Jean. Was das betrifft, nein! Dieſe uncultivirte, glü⸗

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