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Madame Rahmond. „Ich wußte nicht, Herr Dupleſſis, ob Sie meinen Sohn bei Ihrem Vorhaben ins Vertrauen ziehen wollten.
Jean. „Wie! Du, Fernand, heiratheſt Frau Jefferſon?
Ich. „Sprich, Jean, was würdeſt Du von dieſer Hei⸗ rath denken? Jean. „Was ich davon denken würde?
I ch.
„Ja, Du kennſt ſie; Du haſt ſie oft zur Zeit des armen Hyacinthe geſehen; Du konnteſt beurtheilen, was für eine Frau es war.
Jean.
„Es war eine reizende Frau, ich habe ſelten eine
ſo ausgezeichnete Schoͤnheit gefunden.
Ich. „Gut . Doch ihr Charakter? Jean.
„Bei meiner Treue, ſehr offenherzig, ſo weit ich ihn beurtheilen konnte. Sie geſtand laut und un⸗ umwunden, ſie ſei gleichſam wie eine Wilde durch eine abſcheuliche Stiefmutter aufgezogen worden, die ſie immer geſchlagen und ihr nicht nach ihrem Hunger zu eſſen gegeben habe; ſie ſagte auch, ohne die enge⸗ liſche Güte von Hyaeinthe, der ſie dieſer Hölle ent⸗ riſſen, wäre ſie ohne Zweifel, wie ſo viele Andere, eine verlorene Creatur geworden ..
Madame Raymond.
„Herr Dupleſſis, ich wußte nichts von ſolchen Ein⸗ zelheiten, ſie haben in dieſem Augenblick ihre gewich⸗ tige Bedeutung; doch ſage mir, Jean, war damals die Frau Eures Freundes von einer brünſtigen Fröm⸗ migkeit?
Jean. „Sie, fromm! Ah! entfernt nicht! unſer armer


