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Ihre Aufmerkſamkeit noch auf einen ſehr zarten Punkt zu lenken haben. Es beſteht, wie Sie ſagen, ein bedeu⸗ tendes Mißverhältniß zwiſchen dem Vermögen von Frau Jefferſon und dem Ihrigen?
„Ja, Madame.
Madame Raymond.
„Dieſes Mißverhältniß ſcheint mir durchaus ohne Gewicht zwiſchen zwei redlichen Leuten, welche voll Vertrauen, voll gegenſeitiger Achtung und ſtark ſind durch die Aufrichtigkeit ihrer Zuneigung, wie dies bei Ihnen und Frau Fefferſon der Fall iſt; hätten Sie aber den geringſten Zweifel über die Sittlichkeit der Frau bewahrt, die Ihnen ein ungeheures Vermögen in die Ehe brächte, ſo würde Ihnen das allergewöhn⸗ lichſte Zartgefühl geboten haben, eine Verbindung zu verwerfen, welche von feiger Duldſamkeit oder niedri⸗ ger Habgier befleckt ſcheinen könnte. Brauche ich bei⸗ zufügen, Herr Dupleſſis, daß Sie die vollkommene Ehrenhaftigkeit Ihres Charakters über einen ſolchen Verdacht ſtellt? Doch die Welt, in der Sie leben, lä⸗ ſtert, läſtert viel mehr im Müßiggang, als aus Bos⸗ heit, und gewiſſe üble Nachreden trüben zuweilen den Ruf eines Mannes. Gott ſei Dank! dieſe Befürch⸗ tungen ſfind chimäriſch in Beziehung auf Sie. Häite das Unglück gewollt, daß das einſchmeichelnde, ſüß⸗ liche, ehrliche und devote Aeußere von Frau Jefferſon nur ein für den gegebenen Umſtand entlehntes Aeuße⸗ res geweſen wäre, hätte die Maske ſpäter fallen ſollen ſo wäre Ihr Leben eine Hölle geworden. Sie hät⸗
ten den oberflächlichen Leuten kein Mitleid eingeflößt,
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denn dieſe wären nach ihrer Meinung berechtigt ge⸗ weſen, zu behaupten, Sie haben dieſe reiche Witwe ihres Geldes wegen geheirathet, und ſie ſelbſt würde Ihnen vielleicht eines Tages dieſen niederſchmettern⸗ den Vorwurf gemacht haben!
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