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Bekanntſchaft mit dieſer Dame würde ohne Zweifel meinen erſten Eindruck modificiren. ch
h. „Mein Gott! Madame, in welche gräßliche Un⸗ ſchlüſſigkeit verſetzen mich Ihre Worte! Madame Raymond. „Wie! Sie kennen Frau Jefferſon ſeit langer Zeit, Sie lieben ſie, Sie werden von ihr geliebt, und es ge⸗ nügen ein paar Worte von mir, daß ſich beleidigender Argwohn gegen ſie in Ihrem Geiſte erhebt! ₰
„Ei! Madame, hätte ich ein unbegränztes Ver⸗ trauen zu ihr, ſo würde ich ſie, nicht Ihrer Beurthei⸗ lung unterworfen haben.
Madame Raymond.
„Herr Dupleſſis, nichts konnte mich bis jetzt ein ſolches Mißtrauen von Ihrer Seite vermuthen laſſen. Ich wiederhole Ihre eigenen Worte: „Ich liebe ſeit langer Zeit Frau Jefferſon, ſie theilt dieſes Gefühl, dieſe Heirath ſcheint mir alle Chancen möglichen Glückes zu vereinigen, es iſt eine würdige und red⸗ liche Frau; ſehen Sie ſie indeſſen, Madame, und wol⸗ len Sie mir dann mittheilen, was Sie von ihr denken.““
„Ja, Madame, das find meine Worte. Madame Raymond.
„Sie müſſen alſo ſeit unſerem letzten Zuſammen⸗ ſein ernſten Anlaß zum Mißtrauen gegen dieſe Dame bekommen haben?
Ich.
„Nicht gerade doch .. Madame Raymond.
„Hören Sie mich wohl an: ich habe Sie nicht um vertrauliche Mittheilungen gebeten, ich bitte Sie nicht darum; ich weiß nicht, ob Sie einige von den Lebensvorgängen von Frau Jefferſon vor mir verber⸗ Fernand Dupleſſis. III. 16


