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Ich.
„Ich gebe dies zu; aber, Madame, ich beſchwöre Sie im Namen Ihrer Redlichkeit, ſagen Sie mir offen⸗ herzig, unumwunden, welchen Eindruck bei Ihnen Frau Jefferſon zurückgelaſſen hat. Es verſieht ſich abermals, daß es ein Eindruck iſt . nicht mehr, und vielleicht ſogar ein trügeriſcher, doch wie iſt er?
Madame Rahmond.
„Dieſe Dame ſchien mir von den beſten Gefühlen beſeelt, nur dünkte es mich manchmal, als ſtünde ihr Ton vielleicht nicht ganz und gar mit dem Gedanken im Einklange, den ſie ausdrückte . . und ..
Ich.
„Ah! Madame, Sie halten ſie für falſch! für eine
Heuchlerin! für eine Lügnerin! Madame Rahymond.
„Wahrhaftig, Herr Dupleſſis, es iſt nicht möglich, vernünftig mit Ihnen zu reden, und Sie werden machen, daß ich meine Nachgiebigkeit bereue.
Ich.
„Ich bitte, Madame, entſchuldigen Sie mich, doch die Sache iſt ernſt, und ich habe ein blindes Vertrauen zu Ihrem Urtheile.
Madame Raymond.
„Gerade weil die Sache ernſt iſt, gerade weil Sie ein blindes Vertrauen zu meinem Urtheile zu haben behaupten, könnte ich nicht dulden, daß Sie meine Worte ſchlecht auslegten! Ich ſage Ihnen nicht, und ich habe keine Urſache, zu glauben, Frau Jefferſon ſei falſch, heuchleriſch, lügenhaft; ich habe mich ohne Zwei⸗ fel ſchlecht ausgedrückt, und ich will mich einer muſikali⸗ ſchen Vergleichung bedienen, die Ihnen meinen Ge⸗ danken vielleicht verſtändlicher machen wird; mit einem Worte, die Stimme von Frau Jefferſon hat mir nicht immer ganz richtig geſchienen .. wenn ich ſie hörte, emnpfand ich zuweilen jenen Eindruck, den eine leichte Diſſonanz zwiſchen dem Sinne der Worte und der


