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ſcheinen müſſe, aus Achtung für ſich ſelbſt und für den Mann, deſſen Namen ſie führe; ich vergaß . und das fällt mir nun wieder ein ich vergaß, daß ſie im Verlaufe unſerer Unterhaltung mehrere Male von Herrn Jefferſon mit ebenſo großer Verehrung, als Dankbarkeit ſprach, und daß ihr die Thränen in die Augen traten, ſo oft ſie ſeinen Namen nannte. Dann ſchloß ſie unſer Geſpräch mit den Worten, die ich Ih⸗ nen Sylbe für Sylbe wiederholen kann: „Jeden Tag, Madame, erhebe ich meine Seele zu Gott, um ihm für die Wohlthaten zu danken, mit denen er mich ſeit einiger Zeit überhäuft hat . .. Ich werde ihm heute einen neuen Dank darzubringen haben, denn heute, Madame, iſt mir die Ehre zu Theil geworden, Sie kennen zu lernen.““ Dies war, kurz gefaßt, der In⸗ halt meiner Unterredung mit Frau Jefferſon.“
Ich.
„Dieſe Unterredung hat indeſſen, das iſt mir un⸗ zweifelhaft, wenn ich nach Ihren erſten Worten ur⸗ theile, für Frau Jefferſon keinen völlig günſtigen Ein⸗ druck bei Ihnen hinterlaſſen?
Madame Rahmond.
„Herr Dupleſſis, Sie begreifen nun, mit welcher Zurückhaltung ich Ihnen antworten muß, und wäre es vor Allem nur wegen der großmüthigen Handlung die⸗ ſer Dame zu Gunſten derjenigen, welche ſie, auf Ihre Empfehlung, im Namen der evangeliſchen Nächſtenliebe zu unterſtützen die Güte gehabt hat.
Ich.
„Was das betrifft, Madame, hundert Louis d'or
ſind nichts für Frau Zefferſon, und .. Madame Rahmond.
„Hundert Louis d'or ſind aber viel für die Fa⸗ milien, deren Leiden dieſe Summe erleichtern wird! Hienach ermeſſe ich meine Dankbarkeit für ihre Wohl⸗ thäterin; ſodann hat Frau von Montbriſon, deren Urtheil in meinen Augen ſehr ſicher und ſehr ernſt iſt,


