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entſprechen, habe ich mich der Gefahr ausgeſetzt, Ihnen vielleicht durch eine falſche Auslegung meiner Worte eine Meinung zu geben, welche verſchieden von der, die man ohne Zweifel von dieſer Dame haben muß.
Ich.
„Was iſt aber denn Ihre Meinung über ſie?
Madame Reymond.
„Ich ſage Ihnen noch einmal, keine Zweideutigkeit in den Ausdrücken, ſonſt wäre ich genöthigt, dieſes Geſpräch abzubrechen. Es iſt mir nicht erlaubt, eine entſchiedene Meinung über Frau Jefferſon auszuſpre⸗ chen; ich habe eine Stunde mit ihr geplaudert, und wenn Sie durchaus wollen, ſo werde ich Sie von dem Cindrucke unterrichten, hören Sie wohl? von dem Eindrucke, und von nichts Anderem, der bei mir das Reſultat dieſer Zuſammenkunft war.
Ich.
„Madame, ich begreife die zarte Zurückhaltung Ihrer Worte; ſeien Sie überzeugt, daß ich denſelben keine andere Deutung zu geben ſuchen werde, als die, welche Sie ihnen ſelbſt geben.
Madame Raymond.
„Dann fahre ich fort .. Ich habe alſo Frau Jef⸗ ferſon geſehen. Ihre vollendete Schönheit ſchien mir Alles zu überſteigen, was mein Sohn mir einſt von ihr ſagte. 6
Ich. „Nicht wahr, fie iſt reizend? Madame Raymond.
„Und mehr noch, äußerſt verführeriſch; ſie hat mir auf eine ſehr liebreiche Art, im Namen der evangeli⸗ ſchen Nächſtenliebe, hundert Louis d'or angeboten, um dem Elend zu Hülfe zu kommen, das wir zu erleich⸗ tern ſuchen; bei dieſem Gegenſtande iſt dann die Un⸗ terhaltung auf eine ganz natürliche Art auf Jean ge⸗ fallen, und in Beziehung auf ihn hat ſie alle Coquet⸗ terien, alle Schmeicheleien entwickelt, welche zum Her⸗


