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ten, Frau Jeſſerſon werde am Ende das religiöſe Le⸗ ben ergreifen, wohl gar in ein Kloſter gehen, und der Kirche das große Vermögen vermachen, das ihr Gatte ihr ohne Zweifel hinterlaſſen habe; Andere verſicherten im Gegentheil, angelockt durch die Reize der ſchönen Witwe und das Vermögen, das man bei ihr vermu⸗ thete, haben der Herzog von **½ und der Graf von **, zwei Freunde von Frau von Montbriſon, Beide ſehr reich, jung und vortrefflich geſtellt in der Geſellſchaft, die Marquiſe gebeten, Frau Jefferſon Heirathsanträge zu machen, die ſie ausgeſchlagen; wieder Andere be⸗ haupteten endlich, der reiche americaniſche Banquier habe ſich von einem ſchmutzigen Undank gegen ſeine Witwe gezeigt und ihr nur ein beſcheidenes Auskom⸗ men geſichert.
Das iſt der kurze Inhalt deſſen, was ich heute durch die Erkundigungen erfahren habe, die ich in meh⸗ reren Häuſern und bei mehr oder minder gut unter⸗ richteten, aber vollkommen unintereſſirten Perſonen ein⸗
ezogen.
Pieſe Nachrichten ſind im Ganzen zum Vortheile von Ceſarine; ihr Ruf iſt vor jeder Antaſtung geſchützt geblieben; die gehäſſigen Verleumdungen, zu deren Echo ſich, ohne Zweifel ohne ihr Wiſſen, Herr Gode⸗ froid und der Secretaire der Geſandtſchaft der Ver⸗ einigten Staaten gemacht, hatten nach dem, was ich erfahren, keine andere Urſache, als die von Herrn Jefferſon an den Tag gelegte Verachtung gegen ſeine Landsleute, die er nicht zu ſeinen Féten einlud, wo⸗ nach dieſe, um ſich zu rächen, abſcheuliche Beſchuldi⸗ gungen gegen ihn erſannen. Er war ein wunderlicher, etwas gemeiner Menſch, im Uebrigen aber ein guter Mann, der ſeine religiöſen Pflichten pünktlich erfüllte. Es iſt alſo ein Abgrund von namenloſer Infamie zwi⸗ ſchen dieſem Portrait und dem, welches mir Herr Gode⸗ froid vom Gatten von Ceſarine entworfen hatte. Ohne Zweifel glaubte dieſe aus Dankbarkeit in meinen Au⸗


