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befanden, ſein mußten, ernſten und abgemeſſenen Wor⸗ ten verließ ich endlich das Kloſter.
Es kam mir der glückliche Gedanke, einige Mor⸗ genbeſuche mehreren Damen von meiner Bekanntſchaft zu machen, welche, während des Aufenthalts von Herrn Jefferſon in Paris mit ſeinem Hauſe Verkehr gehabt ha⸗ ben mußten; es war mir leicht, das Geſpräch auf den reichen Americaner zu bringen, der ſo bekannt durch ſeine Feten, bei denen ſich zwei Winter hindurch die beſte Geſellſchaft von Paris eingefunden hatte. Folgendes iſt der kurze Inhalt deſſen, was ich von verſchiedenen Perſonen erfuhr.
Herr Jefferſon war ein ſchmächtiger, kleiner Mann mit weißen Haaren, von einer wenig einnehmenden Phyſtognomie und mit matten, welken Zügen; er hatte ziemlich gemeine und, beſonders gegen die Frauen, ſelt⸗ ſam vertrauliche Manieren; doch ſein Alter machte,
daß man dieſe Vertraulichkeit duldete, und dann ver⸗
ſchanzte er ſich immer dahinter, daß er die franzöſi⸗ ſchen Gebräuche nicht kenne; im Uebrigen hielt man ihn für einen im Grunde guten, obgleich lächerlich prahleriſchen Menſchen. Seine Landsleute, welche er nie zu ſeinen Féten einlud, und gegen die er eine Ab⸗ neigung zu haben ſchien, beſchuldigten ihn einer Menge von Abſcheulichkeiten, um ſich für ſeine Geringſchätzung zu rächen. Seine Föten waren glänzend, und er gab die beſten Diners von Paris. Frau Jefferſon, eine übrigens reizende Dame, wußte durchaus nicht die Hon⸗ neurs eines großen Hauſes zu machen; man hielt ſie für einfältig, denn man konnte ihr nicht drei Worte hinter einander entreißen. Einige Merveilleur hatten ſich mit ihr beſchäftigen wollen, da ſie aber Niemand am Morgen empfing, ſo mußten ſie auf ihre Pläne verzichten.
Die Salons von Herrn Jefferſon waren dreimal in der Woche des Abends geöffnet, nach vortrefflichen Diners, zu denen er immer fünfundzwanzig bis dreißig


